Es ist nicht zu leugnen, dass E‑Mail‑Marketing eines der effektivsten digitalen Marketingmedien ist. Unter ihnen sticht E‑Mail‑Marketing beim Return on Investment hervor.
Neben dem Ruf, gute Ergebnisse zu liefern, stellen Vermarkter häufig Fragen: Wie vermeide ich Blockierungen? Wie erreiche ich mehr Posteingänge? Wie erhöhe ich die Öffnungsraten? Wie steigere ich die Anzahl der Conversions?
Die Antwort auf all diese Fragen liegt darin, bewährte Praktiken für die Planung und Durchführung von E‑Mail‑Marketing in allen Phasen anzuwenden.
Manchmal wird E‑Mail‑Marketing fälschlicherweise nur als das Versenden von E‑Mails mit dem Ziel von Verkäufen verstanden. Dabei kann E‑Mail‑Marketing viel mehr sein: Es sollte als Mittel zur Förderung und Stärkung der Beziehungen zu Abonnenten sowie als Content‑Marketing‑Tool gesehen werden, das den Content‑ und Sales‑Funnel unterstützt und qualitativ hochwertige Inhalte zur Lead‑Qualifizierung liefert. Das macht E‑Mail‑Marketing deutlich wirkungsvoller.
Inhaltsverzeichnis
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#1 – Haben Sie einen Plan
Stephen Kanitz hat einmal gesagt: Es sind nicht die großen Pläne, die funktionieren. Es sind die kleinen Details. Das bedeutet: Wenn Sie keinen Plan entwickeln, werden Sie am Ende wichtige Schritte übersehen, die für das Erreichen Ihres Ziels nötig sind.
Wenn wir zum Beispiel eine Autofahrt planen, denken wir über die beste Route sowie die Kosten für Treibstoff, Maut, Verpflegung und Wartung nach. Wir planen Stopps, Unterkünfte, Sehenswürdigkeiten und mehr. Das Auslassen dieses Planungsschritts kann das Reiseerlebnis beeinträchtigen und unnötige Probleme verursachen.
Das gilt auch für E‑Mail‑Marketing. Wir müssen unsere E‑Mail‑Maßnahmen in allen Aspekten planen, denn das Ignorieren von Details kann zu unerwarteten Problemen wie Blockierungen, niedrigen Öffnungsraten und geringeren Conversions führen.
Definieren Sie klar, welche Art von E‑Mail gesendet wird, Datum und Uhrzeit des Versands, die Zielgruppe der Aktion, die Ziele sowie die Leistungskennzahlen, die überwacht werden sollen.
#2 – Ziele und Vorgaben für jede Aktion festlegen
Ich mag dieses Zitat aus ‚Alice im Wunderland‘: “If you don’t know where you are going, any path will do.” – Wenn Sie nicht wissen, wohin Sie wollen, ist jeder Weg geeignet. Mit anderen Worten: Wie können Sie sagen, dass eine E‑Mail‑Marketing‑Aktion erfolgreich war, wenn Sie das Ziel nicht definiert haben?
Also: Definieren Sie vor jeder E‑Mail‑Marketing‑Aktion:
AktionszieleWohin möchten Sie mit Ihrer Kampagne? Reaktivieren Sie inaktive Empfänger? Mehr Traffic auf Ihrer Website erzielen? Den Verkauf eines bestimmten Produkts fördern? Teilnehmer für Ihr nächstes Webinar gewinnen? Ohne ein klares Ziel machen Sie strategische Fehler bei der Erstellung von Inhalten, die sich direkt auf Ihre Ergebnisse auswirken.
Konkret messbare ZieleSobald Sie wissen, wohin Sie wollen, definieren Sie konkrete Ziele: Zum Beispiel Besucherzahlen um 12 % erhöhen oder 30 Einheiten eines Produkts verkaufen. Ohne solche Ziele können Sie nicht messen, ob die Aktion erfolgreich war.
#3 – Kümmern Sie sich um alle technischen Aspekte des E‑Mail‑Marketings
Eines der komplexesten Themen im E‑Mail‑Marketing ist die Zustellbarkeit. Sie beeinflusst direkt, wie Provider Nachrichten behandeln. Diese Algorithmen bestimmen, ob eine Nachricht zugestellt oder blockiert wird und ob sie im Posteingang landet oder im Spam‑Ordner. Spam Spam‑Ordner.
Kurz gesagt: Diese Faktoren prägen die Reputation Ihres E‑Mail‑Versands bei den Providern.
Authentifizierungen
Authentifizierungen funktionieren wie Pässe für Provider. Sie bestätigen den Absender einer Nachricht und verhindern, dass Dritte in Ihrem Namen E‑Mails versenden.
Zu den gebräuchlichsten Authentifizierungen gehören SPF, DKIM und DMARC.
In der Praxis müssen Sie nicht selbst konfigurieren, aber es ist wichtig, dass Ihre E‑Mail‑Plattform diese Authentifizierungen unterstützt.
So vermeiden Sie Blockierungen aufgrund fehlender Authentifizierung.
Versandvolumen
Provider überwachen die Anzahl der Nachrichten, die ein Absender täglich sendet. Steigt dieses Volumen schnell an, kann ein Schutzmechanismus greifen und Ihre Kampagnen werden eingeschränkt.
Um das zu vermeiden, führen Sie ein sogenanntes Warm‑up für Ihre Listen durch. Aufwärmen von E‑Mail‑ListenDabei werden in kleinen Schritten E‑Mails versendet, damit Provider das organische Wachstum beobachten und das Versandverhalten besser einschätzen können.
Bounces / ungültige E‑Mail‑Adressen
Achten Sie besonders auf diesen Punkt: Provider und E‑Mail‑Tools tolerieren ungültige Adressen nur schlecht.
In den meisten Fällen liegt diese Toleranz nur bei wenigen Prozent, typischerweise nicht mehr als etwa 3 %.
Ungültige Adressen schädigen nicht nur Ihre Reputation, sie führen auch dazu, dass viele Geschäftsmöglichkeiten verloren gehen, weil diese Kontakte nicht erreichbar sind.
Außerdem reduziert schlechte Lead‑Generierung Ihren Return on Investment (ROI): Dieselbe Investition liefert weniger gültige Adressen, die Kosten pro Lead (CPL) steigen und letztlich sinken die Conversions.
Rechnen Sie nach: Weniger E‑Mails zu höheren Kosten und geringeren Umsätzen senken Ihre Rendite.
In diesem Fall empfehlen wir, die Qualität Ihrer Mailings in zwei wichtigen Bereichen zu sichern: E‑Mail‑Listen und die Qualität der Datenerfassung in Ihren Registrierungsformularen.
Dafür E‑Mail‑Verifizierungsdienste wie SafetyMails passen perfekt zu Ihrem Unternehmen. Per einfachem Upload können Sie die Gültigkeit vorhandener E‑Mails prüfen. Sie können außerdem die API in Ihre Formulare integrieren, um in Echtzeit E‑Mail‑Validierung durchzuführen und so zu verhindern, dass neue ungültige E‑Mails in Ihr System gelangen.
Besuchen Sie die SafetyMails‑Website für weitere Informationen.
Beschwerden
Wenn Sie unerwünschte E‑Mails oder Nachrichten mit unpassendem Inhalt versenden, können Empfänger diese als Spam melden, indem sie auf ‚This is Spam‘ klicken. Solche Beschwerden führen zu harten Sperren. Yahoo ist beispielsweise dafür bekannt, aufgrund von Beschwerden stark zu blockieren.
Es gibt viele Gründe, warum Empfänger Beschwerden einreichen. Die Versandhäufigkeit ist ein Beispiel: Zu viele E‑Mails können nerven; zu seltene Kontakte können dazu führen, dass Empfänger sich nicht mehr erinnern, wer Sie sind, und ebenfalls melden.
Code und Inhalt
Dabei gilt: Alles im E‑Mail‑Marketing zählt, um die Zustellbarkeit zu verbessern.
Wenn wir von ‘Code’ sprechen, meinen wir vor allem den Inhalt der E‑Mails:
Achten Sie auf das Verhältnis von Bildern zu Text: E‑Mails sollten nicht ausschließlich aus Bildern bestehen, da Antispam‑Filter und Empfänger das nicht mögen.
Achten Sie auf die verwendeten Wörter und die Schreibweise, damit Sie keine Antispam‑Filter auslösen – sowohl im E‑Mail‑Text als auch in der Betreffzeile.
Seien Sie auch vorsichtig mit den Hyperlinks: Wenn eine verlinkte Domain auf einer Blacklist steht, kann das Probleme verursachen.
Engagement
Ein zentraler Fokus sollte auf dem Engagement liegen: Je höher Ihre Öffnungsraten, desto wahrscheinlicher ist es, dass Provider Ihre E‑Mails künftig häufiger in den Posteingang zustellen.
Der Grund ist einfach: Hohe Öffnungsraten signalisieren Providern Relevanz, sodass sie Ihre Nachrichten eher zustellen.
Tipp: Nutzen Sie den hohen Öffnungsgrad von Transaktions‑E‑Mails. Verwenden Sie sie, um Angebote, Blogartikel oder Downloads zu bewerben – vorausgesetzt, der Inhalt ist für den Empfänger nützlich.
Deshalb ist Segmentierung so wichtig, wie weiter unten erklärt wird.
#4 – Die drei Momente des E‑Mail‑Marketings
Vor dem Öffnen
Vor dem Öffnen einer Marketing‑E‑Mail gibt es Faktoren, die für die Performance Ihrer Kampagne entscheidend sind.
Marketing‑E‑Mails konkurrieren um Zeit und Aufmerksamkeit der Empfänger. Täglich sammeln sich Hunderte von Nachrichten in einem kompakten Anzeigeformat. Ihre Reputation und Kreativität sind daher wichtig.
Nutzen Sie strategisch die drei Hauptfaktoren, die das Öffnen von E‑Mails beeinflussen:
- AbsenderDer Absender spielt eine große Rolle, vor allem wenn Ihre Marke bekannt ist. Oft öffnen wir E‑Mails allein wegen des Absenders (z. B. Netflix oder Amazon). Auch Personen können diese Wirkung haben. Vernachlässigen Sie daher nicht die Absenderzeile und nutzen Sie sie gezielt.
- BetreffSieben von zehn Empfängern öffnen eine E‑Mail aufgrund der Betreffzeile. Achten Sie auf Länge und Direktheit und nutzen Sie passende mentale Auslöser wie Knappheit, Dringlichkeit oder Gelegenheit.
- PreheaderDer Preheader ist die kurze Zeile nach der Betreffzeile und fasst den Inhalt zusammen. Gestalten Sie ihn wie eine zweite Betreffzeile, um die Öffnungsrate zu erhöhen.
Während des Lesens
Die E‑Mail wurde geöffnet. Die erste Hürde ist genommen; nun geht es darum, den Empfänger zu fesseln und zum Klick zu animieren.
Achten Sie auf die grafischen Elemente: klare Verteilung, einfacher und direkter Text sowie eine ansprechende Call‑to‑Action.
Beachten Sie Bilder (Größe und Dateigröße), Text, Schriftarten, Lesefluss, Anordnung der Elemente, Farbschema und Kontrast.
Vermeiden Sie zu viele Informationen oder mehrere Call‑to‑Action‑Optionen; zu viele Wahlmöglichkeiten erschweren Entscheidungen. Halten Sie die E‑Mail einfach und zielgerichtet.
Nach dem Öffnen
Nachdem der Empfänger geklickt hat, landet er auf einer URL, die für die finale Conversion verantwortlich ist.
Nachdem Sie in Design und Inhalte investiert haben, sollten Sie nicht wegen kleiner Fehler auf Landingpages Conversions verlieren. Testen Sie alles gründlich.
Im Internet finden Sie zahlreiche Anleitungen zum Erstellen effektiver Landingpages mit guten Conversion‑Raten.
#5 – Richten Sie die korrekte Erstellung und Segmentierung Ihrer E‑Mail‑Liste ein
Nutzen Sie digitale Anreize und überzeugende Erlebnisse
Sie können neue E‑Mail‑Adressen sowohl online als auch offline sammeln.
Online gewinnen Sie Abonnenten durch Newsletter‑Anmeldungen, Testkonten, Downloads (E‑Books, Tabellen), App‑Zugriffe oder Webinare. Die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt – wichtig ist, dass Besucher einen klaren Mehrwert sehen.
Offline sollten Sie ebenfalls digitale Mittel einsetzen: QR‑Codes zu Anmeldeformularen, kontaktlose Registrierungen, Terminplaner‑Apps, Rabattclubs, Probefahrten und vieles mehr.
E‑Mail‑Verifizierung: Stellen Sie sicher, dass die erfassten E‑Mail‑Adressen von hoher Qualität sind
Nutzen Sie alle verfügbaren Mittel, damit Anmeldungen erfolgreich sind. Sie haben Zeit und Ressourcen investiert – verschwenden Sie diese Chance nicht durch fehlerhafte Prozesse.
Zur Unterstützung nutzen Sie Tipp‑Vorschläge, Double‑Opt‑In (Bestätigungs‑E‑Mail) und zusätzlich einen Echtzeit‑E‑Mail‑Verifizierungsdienstinstallieren, um eine zusätzliche Qualitätssicherung und Schutz zu erhalten.
Dieser Service prüft in Echtzeit, ob ein E‑Mail‑Konto beim Ausfüllen des Formulars existiert. Häufig ist eine korrekt eingegebene Adresse zwar syntaktisch richtig, das Konto existiert jedoch nicht oder gehört zu Einweg‑Diensten oder enthält unerwünschte Inhalte. Einweg‑E‑Mail‑Dienste oder Adressen mit unerwünschten Inhalten. Der Echtzeit‑ E‑Mail‑Verifizierungsservice über die SafetyMails API schafft diese zusätzliche Schutzschicht für Ihre Formulare und Ihr digitales Geschäft.
Möchten Sie mehr über diesen Service erfahren? Besuchen Sie jetzt die SafetyMails‑Website Erstellen Sie ein Konto und erhalten Sie Guthaben, um unsere Dienste kostenlos zu testen.
Datenschutzgesetze
Wie Sie sich vorstellen können, sind die Menschen zunehmend besorgt darüber, wie wir ihre personenbezogenen Daten in Anmeldeformularen verwenden.
Daher gibt es weltweit eine Bewegung zur Regulierung des Besitzes und der Verarbeitung personenbezogener Daten. DSGVOIn Brasilien gibt es die LGPD und in vielen lateinamerikanischen Ländern gibt es spezifische Datenschutzgesetze. In den USA existiert zwar kein einheitliches Bundesgesetz, aber es gibt zahlreiche Bundes‑ und Landesregelungen, etwa den CCPA (California Consumer Privacy Act) oder NY SHIELD. Und es ließen sich noch viele weitere Beispiele nennen.
Stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen diese Gesetze beachtet: Erstellen Sie Datenschutzrichtlinien, setzen Sie Verfahren professionell um, schulen Sie Teams, passen Sie Anmeldeformulare an und überarbeiten Sie Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten.
Und geben Sie personenbezogene Daten niemals ohne Einwilligung weiter.
Es gibt keine pauschale ‘E‑Mail an alle’.
Denken Sie daran: E‑Mail‑Marketing ist Direktmarketing und setzt eine segmentierbare Datenbank voraus, die zielgerichtete Nachrichten ermöglicht.
Empfänger haben unterschiedliche Präferenzen; daher verbessern segmentierte Listen Ihre Ergebnisse.
ErstensEine segmentierte Liste hat weniger Empfänger. Dadurch steigt die Chance auf höhere Öffnungsraten. Zustellbarkeit für Ihr E‑Mail‑Marketing.
ZweitensEine segmentierte Liste spricht gezielt Personen an, die an einem Thema oder Produkt interessiert sind. Das reduziert Abmeldungen und Spam‑Beschwerden deutlich.
DrittensEine gezielte Liste senkt Ihre Kosten: Weniger versendete E‑Mails verringern das Risiko einer Blockierung wegen Volumen und schonen Ihr Kontingent beim Anbieter. E‑Mail‑Marketing‑Plattform.
Nutzen Sie intelligente Techniken bei der Anmeldung neuer Abonnenten: Stellen Sie die richtigen Fragen in Formularen und erfassen Sie das Konsumverhalten.
#6 – Wählen Sie ein geeignetes E‑Mail‑Marketing‑Tool
Es nützt nichts, die beste Vorbereitung für Ihre E‑Mail‑Marketing‑Kampagne zu haben und dann aufgrund der Wahl einer ungeeigneten Plattform Probleme zu bekommen.
Wählen Sie das Tool strategisch: Nutzen Sie nicht nur kostenlose Optionen und lassen Sie sich nicht von sehr komplexen Tools blenden, die Sie nicht vollständig nutzen können. Das wäre eine Verschwendung von Budget.
Fazit
Damit Ihr E‑Mail‑Marketing effektiv ist, müssen Sie alle Schritte sorgfältig planen und umsetzen: technische Herausforderungen meistern, dem Empfänger ein gutes Erlebnis bieten und die Ergebnisse kontinuierlich überwachen, um Erfolgsfaktoren und Verbesserungsbedarf zu erkennen.
